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Ralf

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1

Friday, May 14th 2010, 12:01pm

Die Heiligsprechung des Justin Popovic

Hallo.

Anfang Mai wurde der serbisch-orthodoxe Archimandrit Justin Popovic von der Hl. Synode der serbisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochen (ich hatte mal in dem Thread über Stepinac angenommen, er wäre schon kanonisiert).

Der Hl. Justin zeichnete sich u.a. durch eine ausgesprochene polemische Abneigung gegen die Katholische Kirche aus, was ja umgekehrt bei katholischen Heiligen auch gegenüber der Orthodoxie der Fall war und mich nicht weiter stört, ist nicht zwingend ein Grund gegen den Einzug ins Paradies des Herrn (das besagt ja die Kanonisierung). Dem neuen Heiligen wird u.a. folgendes Zitat zugeschrieben:

Quoted

In the history of the human race there have been three principal falls: that of Adam, that of Judas, and that of the pope.


Das ist zwar traurig, und sicher nicht dem Dialog förderlich, aber noch viel krasser finde ich den Umstand, daß es im offiziellen Ersten Troparion zum Gedenktag des neuen Heiligen (am 01.06. zu feiern) heißt:

Quoted

Let us honor with splendor the divinely inspired theologian, the wise Serb Justin, who by the scythe of the Holy Spirit hath thrashed the error of atheism and the insolence of the Latins, being a mystic of the God-man and lover of piety, crying out: Glory to Christ Who hath glorified thee, glory to Him Who hath crowned thee, glory to Him Who hath rendered thee a luminary to those who are in a state of darkness.


Es wird gepriesen, daß er "die Frechheit der Lateiner" zeitlebens bekämpfte, gerade u.a. deswegen sei er ein Heiliger.

Nicht wundern sollte man sich aber, daß dies im virtuellen Blätterwald (also den orthodoxen Blogs) allenthalben mit Genugtuung zur Kenntnis genommen wird.

Ich stelle das nur hier rein, damit niemand auf die Idee kommt, sich Illusionen zu machen.

Der Weg ist noch sehr lang.

Und eine Katholisch-Orthodoxe Freundschaft hätte Justin Popovic wahrscheinlich nicht unterstützt.

This post has been edited 1 times, last edit by "Ralf" (May 14th 2010, 12:08pm)


Ilija

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2

Friday, May 14th 2010, 3:06pm

hl. Justin Celije

Das macht nix, gerade deshalb lieben wir den hl Justin. Da er Kanonisiert wurde weiß jetzt auch der letzte wo der Wind in unserer serbischen und in jeder anderen Orthodoxen Kirche weht...

Dimitris

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3

Saturday, May 15th 2010, 11:34am

Ich finde deine Empörung dazu etwas übertrieben. In der orthodoxen Kirche sehen wir die Heiligen als Manifestation des Wirkens des Heiligen Geistes. Vater Justin war ein herrausragender Theologe, Autor, Philosoph und Mystiker. Er wird sogar als Kirchenvater in der Tradition der alten Kirchenväter gesehen. Ihm blinden und polemischen "Anti-Katholizismus" vorzuwerfen ist lächerlich und falsch. Als wahrlich Orthodoxer - und ein Heiliger wird ja eben gerade dafür ausgezeichnet - hat man, wie der Name schon sagt, die rechte Lehre zu leben und zu vertreten. Genau das hat er gemacht, genau deswegen wird er zurecht verehrt. Sein Wirken auf einzelne, aus dem Kontext gerissene, Zitate zu beschränken, empfinde ich ehrlich gesagt als Frechheit.

Deine Empörung über das Troparion finde ich auch etwas unangebracht. Als Verbreiter und Vertreter des orthodoxen Glaubens ist man immer mit der jeweiligen Umwelt konfrontiert. Hätte Vater Justin in Indien gelebt, dann wäre wohl der Hinduismus erwähnt worden, hätte er in Pakistan gelebt, dann hätte er sich wahrscheinlich mit dem Islam beschäftigt und dieser wäre im Troparion erwähnt worden. Die explizite Nennung der theologischen Gegner ist nichts außergewöhnliches, so lautet etwa das Apolytikion des Heiligen Athanasius:

"Oh heiliger Vater Athanasius
wie ein Pfeiler der Orthodoxie
hast du den häretischen Unsinn Arius' widerlegt,
indem du daurauf beharrt hast, dass der Vater und der Sohn gleichen Wesens sind.
Oh ehrwürdiger Vater, bitte Christus, dass er unsere Seelen retten möge."

Vater Justin war in seiner Umgebung eben mit dem Atheismus und der römischen Katholizismus konfrontiert und hat diesen theologisch bekämpft. Für die Orthodoxen sind eben filioque und Papstprimat häretischer Unsinn, gegen den Vater Justin gekämpft hat. Nicht jedoch blind und einfach draufhauend - so wie dein impliziter Vorwurf lautet - sondern mit Schriften, Predigten und vor allem durch heiligengemäßes, orthodoxes Leben.

Eine Bewertung, ob er unsere katholisch-orthodoxe Freundschaft gutgeheißen hätte, ist mir eindeutig zu spekulativ.

Benedikt

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4

Saturday, May 15th 2010, 11:37am

Hallo,

Schön, Ralf, wenn wir das hier in diesem Forum etwas tiefer hängen können, das mit der gegenseitigen Polemik. Manchmal nützt sie schon um zu verdeutlichen und auch um Verständigung erst zu ermöglichen, da wir ja manchmal auch die Tendenz haben, im Friede-Freude-Eierbrei zu versinken. Ich habe mich mit diesem Heiligen kaum beschäftigt, er interessiert mich einfach nicht, ebensowenig wie die Zarenfamilie, die ja auch als Märtyrer kanonisiert wurden. Und es besteht ja nicht die Forderung, sich mit allen Heiligen zu identifizieren.

"insolence of the Latins" kann man getrost als 'Anmassung' nicht unbedingt als Frechheit begreifen. Und anmassend erleb(t)en wir Rom schon; es hat sich als 'Mass der Dinge' definiert und auch danach ge'richtet' (das meine ich nicht nur juridisch sondern im Wortsinne 'Richtung'). Frag mal die Evangelen. Mittlerweile sind da ja die Fronten weicher und vor allem die Betroffenen und Beteiligten verstehender geworden. Und das gilt für alle Beteiligten. Häme und Genugtuung sind als Früchte auf dem Baum der geistlichen Früchte in Gottes Nachfolge kaum zu finden, oder? Es gibt ja auch den Heiligen Johannes von Kronstadt z.B. dem Konfessionen, oder gar auch Religionszugehörigkeit eher wurscht waren. Der würde eher zu uns passen.

Ich denke, es gibt zu einer ehrlich und kontrovers geführten ernsthaften Ökumene keine Alternative, und darin bestärkt mich die Wahrnehmung des 2. ökumenischen Kirchentages. Die Flopsigkeit mit der dort über römische Hierarchie geredet wird (die Herren da oben) über Haarsträublichkeiten (der Leib des Herrn 'gehört' allen) bis hin zu Verwässerungen (da braucht man nur 2 min zuzuhören) sind schrecklich. Die Verprotestantisierung, und hier meine ich die negative, relativierende, Klarheiten um der Gültigkeit 'allens' vermeidende, ist eine riesige Gefahr. Über das was an Wahrheit in der apostolischen Lehre weitergetragen werden muss, zur Rettung der Kommenden, getraut sich kaum noch einer zu reden, da es möglicherweise zum jetzigen Zeitpunkt nicht political correct ist. Und das muss es ja auch nicht sein, da innerhalb des Protestantismus es ja ok ist, wenn alle Recht haben, oder wir trennen uns eben.

Kirche als Funktion sozialen Seins und Religion als Funktion psychischen Wohlbefindens, frommes Leben als 'lifestyle'.

Bin ich mittlerweile so unsensibel, fanatisiert oder verkorkst geworden?

Ralf

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5

Sunday, May 16th 2010, 5:47am

@Dimitris:

ich bin überhaupt nicht empört, dazu kenne ich das orthodoxe Spektrum zu gut - ich stelle lediglich fest. Daß jemand deswegen heilig ist, weil er gegen andere Meinungen vorging (also die Betonung auf das Gegen-etwas-sein) ist mir eher fremd und findet sich auch in den Tagesgebeten zu Katholischen Heiligen eher nicht (soweit ich das vom Stundengebet her überblicke).

@Benedikt:

ja, man muß sich GottseiDank nicht mit allen Heiligen identifizieren, das fiele mir auch bei zahlreichen Katholischen Heiligen schwer. Ich bin überzeugt, sie alle sind im Paradies des Herrn, aber sicher nicht aufgrund eigener Verdienste, keiner von ihnen.
Die Mainstream-Ökumene ist deswegen zum Scheitern verurteilt, weil in Europa dem Menschen alles zugetraut wird außer der Wahrheitserkenntnis. Dahinter steckt meines Erachtens auch ein ziemlich verqueres Gottesbild (wo soll da Liebe sein?). In Rom, Moskau und Konstantinopel weiß man das auch und geht das an - deswegen ist eine Zusammenarbeit auch wichtig - aber an vielen Orten geht es um FeelGoodReligion. Wahrheit gilt philosophisch betrachtet als unerreichbar, diese Grundfrequenz schwingt in allen üblichen ökumenischen Gesprächen mit - deswegen wird das auch nix.

Dimitris

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6

Sunday, May 16th 2010, 9:43am

Hallo!
Daß jemand deswegen heilig ist, weil er gegen andere Meinungen vorging (also die Betonung auf das Gegen-etwas-sein) ist mir eher fremd


1. Wie schon geschrieben, wurde Vater Justin nicht heilig gesprochen, weil er gegen andere Meinungen vorging (in dem Sinne, als wäre es ein Selbstzweck), sondern weil er ein herausragender Theologe, Autor, Philosoph und Mystiker der orthodoxen Kirche war, ein Vorbild im Glauben und von Orthodoxen über die serbischen Grenzen hinaus hoch angesehen.

2. Alexander von Alexandria, Athanasius von Alexandria, Nikolaus von Myra, Spyridon von Trimythounta - das sind alles Kirchenväter und Heilige, die auf dem Ersten Ökumenischen Konzil (die orthodoxe Kirche feiert übrigens heute die 318 heiligen Väter des Ersten Ökumenischen Konzils) gegen Arius und seine Irrlehre aufgetreten sind - teilweise sogar tätlich - und unter anderem gerade deswegen von der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche verehrt und als Heilige betrachtet werden.

(Tiefer betrachtet sind die heilgen Väter natürlich nicht primär gegen Arius aufgetreten, sondern es war nur der Weg für die Verteidigung des rechten Glaubens. Aber da dies ja in gleichem Maße auch für Vater Justin Popovic zutrifft, habe ich obige Vereinfachung der Darstellung vorgenommen, um zu verdeutlichen, dass die römisch-katholische Kirche sehr wohl mitträgt, wenn jemand um des rechten Glaubens willen gegen jemanden oder etwas vorgeht.)

Ralf

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7

Sunday, May 16th 2010, 7:57pm

Es ist aber immer noch ein Unterschied, ob jemand im Gebet(!!!!!) gepriesen wird, weil er gegen den Arianismus oder gegen die Arianer anging.

Dimitris

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8

Sunday, May 16th 2010, 11:34pm

Es ist aber immer noch ein Unterschied, ob jemand im Gebet(!!!!!) gepriesen wird, weil er gegen den Arianismus oder gegen die Arianer anging.

Noch einmal: Es muss dir klar sein, dass das Gegen-etwas-Sein nicht als Selbstzweck, nicht aus sich selbst heraus, gesehen und gepriesen wird. Es muss dir klar sein, dass es im Wesen um das Leben des rechten Glaubens geht, der hier als ein Beispiel ausgedrückt wird durch das Bekämpfen von Irrlehren.

Ob sich in römisch-katholischen Gebetstexten entsprechende Passagen befinden, weiß ich nicht. Jedenfalls kennt schon die Bibel eine klare Sprache. Hier einige Zitate:

"Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden." (Gal 2, 15)
"Ich sage es euch und beschwöre euch im Herrn: Lebt nicht mehr wie die Heiden in ihrem nichtigen Denken!" (Eph 4, 17)
"Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen" (1Thess 4, 3ff.)
"Sie führen geschwollene und nichts sagende Reden; sie lassen sich von ihren fleischlichen Begierden treiben und locken mit ihren Ausschweifungen die Menschen an, die sich eben erst von denen getrennt haben, die im Irrtum leben." (2Petr 2, 18 )

Benedikt

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9

Sunday, May 16th 2010, 11:40pm

Ich frage mich, was an diesem Mann so aufregend ist.

@Ralf, du kannst doch wohl kaum annehmen, dass Justin Popovic wirklich alle lateinischen Christen verunglimpfen wollte. Und wenn die Serbische Kirche betet: 'Die Anmassungen der Lateiner' dann ist doch die Theologie der Römer gemeint, nicht die Römner als Menschen. Da überschätzt du dich.
Und ob es dir recht ist oder auch nicht, wir sehen Fehler in der römischen Theologie. Und das schaffen wir hier im Forum nicht aus der Welt, wir wollen ja gerade mit unserer Unterschiedlichkeit leben lernen, nicht die 483. Version der Opponentenbeschimpfung (habt ihr nicht gemacht) aufführen. Ich frage mich wirklich, warum du so 'peinlich berührt' reagierst als wäre das ein Kapitaldelikt. Und es explizit herausstellst. Mag sein, dass hardliner das sonstwo in einem anderen Forum bejubeln: Hier hat es keiner getan.

Soll ich mich wirklich auf die Suche nach einem römischen Pendant machen? Ich finde, es gäbe Wichtigeres.

@Dimitris: Sooooo toll war er nicht. Er hatte Probleme mit dem Kind und dem Bad... finde ich.

Liebe brüderliche Grüsse euch beiden
Benedikt

Ralf

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Monday, May 17th 2010, 10:23am

Ich habe dieses Thema lediglich eröffnet, weil der Umstand der Art und Weise der Heiligenverehrung für mich ein Problem ist - und dieser Bereich hier heißt "Probleme". Da ist keine Bitterkeit, kein peinlich-berührt-Sein, lediglich eine Feststellung, daß dies meines Erachtens nach ein Problem ist und gleichzeitig ein Spiegelbild der tatsächlichen Situation im Dialog zumindest mit der Mehrheit der Serben.

Mehr wollte ich damit nicht sagen.

Auf jeden Fall wollte ich damit nicht sagen, daß so etwas ein Grund wäre, die Flinte des Dialoges ins Korn zu werfen. Das Ziel des Dialoges kann es auch nicht sein, die Unterschiede zu nivellieren, sondern meines Erachtesn nach ist erst einmal ein Verstehen des anderen der erste und wichtigste Schritt - wer das nicht will oder meint, er habe schon den anderen voll begriffen (von sich selbst ganz zu schweigen), der muß daran nicht (mehr) teilnehmen.
Dann stellt sich die Frage, ob diese Unterschiede wirklich kirchentrennend sein müssen. Das muß jede Seite für sich beantworten, da könne manche Mit-Lateiner noch so gerne (und aus meiner Sicht vollkommen falsch) sagen, die Unterschiede seien bis aufs päpstliche Primat marginal. Außer unsinnigem Druck wird damit nichts erzeugt.

Dimitris

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Tuesday, May 18th 2010, 7:04am

Hallo!
Ich habe dieses Thema lediglich eröffnet, weil der Umstand der Art und Weise der Heiligenverehrung für mich ein Problem ist (...) Dann stellt sich die Frage, ob diese Unterschiede wirklich kirchentrennend sein müssen.

Ich habe auf gut Glück die römisch-katholischen Gebetstexte zum Fest des heiligen Athanasius gesucht und bin auf folgende Website gestoßen: http://immaculata.ch/verlag/brevier/brevier1_902.htm. Laut dieser wird in einer der Lesungen folgendes gelesen:

"Athanasius aus Alexandrien war ein feuriger Vorkämpfer für den katholischen Glauben. Vom Bischof Alexander von Alexandrien wurde er zum Diakon geweiht; später wurde er sein Nachfolger auf dem Bischofsstuhl. Schon vorher hatte er ihn zu der Kirchenversammlung von Nizäa begleitet. Dort widerlegte er die gottlose Lehre des Arius"

Also sooo einen großen Unterschied in der Sprache zum orthodoxen Apolytikion beipsielsweise eben vom heiligen Athanasius oder vom heiligen Justin Popovic kann ich jetzt nicht ausmachen.


Auf jeden Fall wollte ich damit nicht sagen, daß so etwas ein Grund wäre, die Flinte des Dialoges ins Korn zu werfen.

So etwas würde ich auch nie behaupten. Die Verehrung des heiligen Justin Popovic und die Formulierung des Apolytikions haben nichts mit dem ökumenischen Dialog zu tun. Das sind zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe. Das eine ist eine innere Sache, die in dieser Form seit Beginn der Kirchengeschichte (siehe eben das orthodoxe Apolytikion des heiligen Athanasius, die Lesung in der Tradition der lateinischen Kirche oder die gebrachten Bibelzitate) so gehandhabt wird. Das andere ist eine äußere Sache. Wenn man verlangen würde, dass im Sinne der äußeren Sache (dem ökumenischen Dialog) die innere Sache, die - wie eben dargelegt - seit zwei Jahrtausenden so gehandhabt wird, unterdrückt oder abgeändert werden muss, dann hätte die äußere Sache ihre Berechtigung verloren und die Kritiker des ökumenischen Dialogs hätten rechtbehalten.

This post has been edited 3 times, last edit by "Dimitris" (May 18th 2010, 5:04pm) with the following reason: Orthographie


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